Alle? Nicht alle!

von Kathrin Schärer

Themen

Freundschaft  –  Einfühlungsvermögen  –  Vielfalt  –  Selbständigkeit  –  Alleinsein  –  Gemeinschaft  –  Lebendigkeit –  Anderssein  –  Gemeinschaft  –  Auseinandersetzung

Inhalt:

Dieses Bilderbuch versammelt 30 Situationen, die zeigen, was uns alle verbindet und doch einzigartig macht. Mit viel Humor und in detailreichen Tierillustrationen präsentieren uns Fuchs, Hase, Bär und Igel überraschende Gegensatzpaare: »Alle essen, aber nicht alle mögen Gemüse«, »Alle bewegen sich, aber nicht alle mögen Sport« oder »Alle träumen in der Nacht, aber manche auch am Tag«. Witzig, charmant und berührend regt das Buch dazu an, Vorurteile abzubauen, Toleranz zu üben und das Leben in seiner Vielfalt zu schätzen. Nach »Da sein – Was fühlst du?« und »Kann ich alleine!« ein neuer Klassiker, der Groß und Klein begeistert!

Angaben zum Buch:

Titel: Alle? Nicht alle!
Autorin: Kathrin Schärer
Verlag: Hanser (2025)
ISBN: 978-3-446-28263-6

Postkarten: 9783446285927-t-587
Alter: ab 4 
Verlagsseite zum Buch ➚

Kommentar:

Zu allererst: Diese Bilder lösen sehr viel Zärtlichkeit aus! Vorsicht ist also geboten, man könne hier leicht in die Kitschfalle gehen. Das meinen jedenfalls all die herzlosen RezensentInnen von Kinderbüchern, die nicht verstanden haben, dass Kitsch tatsächlich entweder Verlogenheit meint, also die Darstellung von traurigen, schlechten, bösen Inhalten, verdreht in scheinbar harmlose Zusammenhänge; oder aber wie in diesem Fall, wenn Tiere in unterschiedlichsten Aktionen so gezeichnet und gezeigt werden, dass man, obwohl sie absolut liebenswürdig aussehen, trotzdem, nein gerade deswegen über sie nachdenken will. Das ist eine verführerische Provokation, eine, die einlädt, darüber zu reden und so gemeinsam herauszufinden, dass das Leben bunt und vielseitig ist, und dass es Spaß macht, andere Leute nicht einfach als fremd zu erleben, sondern dass man ihnen begegnen und sie kennenlernen will. Da heißt es etwa: „Alle waschen sich – nicht alle kämmen sich“, und dann steht da der kleine Hamster mit seinen strahlenden Kugelaugen, lächelnd mit struppigen Haaren, und man findet ihn so süß und fragt sich, warum es zur Zeit Mode ist für junge Männer, sich die Haare um die Ohren frei zu rasieren? Und alle Leseratten oder schlauen Füchse finden die Feststellung: „Alle bewegen sich – nicht alle mögen Sport“: Genau, man kann auch sein Gehirn bewegen, durch Lesen! Danke, liebe Katrin Schärer für diese herrliche Schulung in Toleranz, für diese wunderbaren Geschichten mit denen man sich klugträumen kann.

Hier für Leanders Lieblinge vorgestellt und empfohlen von Gabriele Hoffmann, LeseLeben e.V. – Über  www.leseleben.de  findet ihr viele weitere Buchempfehlungen (mit Kurzvideos) und Seminar-Angebote.

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