Die Ahoi-Bande

von Silke Lambeck

Themen

Freundschaft  –  Hunde  – Insel  – Abenteuer  – Witz  –  Urlaub  – Vorlesen

Inhalt:

Wie kam Willi zu seinem Namen? Warum verschwindet Jojo bei jeder Gelegenheit? Wieso unterhält sich Paule immer mit dem alten Hannes? Und: Ist Schulz ein echter Insulaner, obwohl er aus Berlin kommt? Das sind so Fragen auf der kleinen Nordseeinsel, auf der die vier wohnen. Verzeihung: Die drei, denn Schulz ist zwar meistens, aber nicht immer da. Trotzdem sind sie eine echte Bande. Und erleben so ziemlich jedes Mal ein neues Abenteuer, wenn sie sich sehen … Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Was ihnen so alles passiert — mit gestrandeten Robben, gestohlenen Wikingeramuletten und einem echten Inselwettkampf —könnt Ihr selber lesen. Oder Euch vorlesen lassen. Oder anderen vorlesen. Ahoi!

Angaben zum Buch:

Titel: Die Ahoi-Bande
Autorin: Silke Lambeck
Bilder: Lena Hesse
Verlag: Gerstenberg (2025)
ISBN: 978-3-8369-6317-6
Alter: ab 8 Jahren
Verlagsseite zum Buch ➚

Kommentar:

Väter haben manchmal sehr witzige Ideen: Willis Papa schleppt eines Tages ein komisches Fellbündel an, das sich als Hundekind herausstellt. Allerdings ist es weder Labrador noch Dackel, sondern ein Mischling der besonderen Art, und Papa hat darum auch gleich den richtigen Namen: „Ohnegleichen“ soll er heißen. So sieht er denn aus, oben lockig und unten nackig. Schönheit ist etwas anderes, findet auch Willis Freundin Paule. Glücklicherweise haben Hunde und Tiere überhaupt gar keine Probleme mit ihrem Aussehen. „Ohdschie“ jedenfalls, so wird der Kleine umbenannt, weil man ihn so besser rufen kann, freut sich einfach über die allerliebsten Kinder, die ihn sofort in ihre Bande, die Ahoi-Bande integrieren. Jojo ist sowieso alles recht, er ist Paules kleiner Bruder, eine sehr treue Nervensäge, der immer verloren geht, und Schulze, der schon größer ist und nur in den Ferien bei seiner Oma auf der Insel wohnt. Sie alle erleben in den Geschichten, die Silke Lambeck wie immer mit ruhigem, unaufgeregtem Mutterwitz erzählt, ziemlich aufregende Strandabenteuer. Sandburgen werden hier nicht gebaut, aber surfen muss man lernen und wissen, wie das mit den Strömungsverhältnissen unter den Wellen zugeht. Glücklicherweise ist Ohdschie immer auf der Hut, und Jojo wächst im Notfall über sich hinaus. Die Ahoibande hält jedenfalls immer zusammen und erlebt im Laufe der Inseljahreszeiten Freundschaft, wie es sie nur gibt, wenn die Erwachsenen sich aus der Kinderwelt heraushalten. Kann trotzdem sein, dass sich Erwachsene, die mitlesen dürfen, manchmal ein wenig fürchten, aber das macht nichts, am Ende ist immer alles gut, und Ohdschie springt seinen Kindern begeistert um die Beine. Ja, zusammen sind sie stark und natürlich pflegen sie das Prinzip: „Einer für alle und Alle für einen“; so geht nämlich echte Freundschaft, und nur so. Freundschaft einfach so ohne Einsatz geht jedenfalls sicher nicht.

Dieses Buch ist ein echter Freund für alle, die selber Inselferien erleben, aber auch für alle, die (noch) keine Gelegenheit dazu hatten.

Hier für Leanders Lieblinge vorgestellt und empfohlen von Gabriele Hoffmann, LeseLeben e.V.

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