Briefe von Felix
von Annete Langen & Constanza Droop
Themen
Kuscheltiere – Verlust – Wiederfinden – Rückkehr – Weltreise – Sehenswürdigkeiten – Städte – Abenteuer – Schmerz – Trost – Briefe schreiben
Inhalt:
Sophie ist untröstlich: Ihr geliebter Kuschelhase ist auf dem Flughafen verschwunden. Doch dann bekommt sie Post aus London – ein Brief von Felix. Weitere Briefe folgen aus Paris, Rom, Kairo, von einer Safari in Kenia und aus New York. Spannend und informativ zugleich sind seine humorvollen Schilderungen über Land und Leute, die in sechs echten frankierten Briefumschlägen stecken.
Angaben zum Buch:
Titel: Briefe von Felix
Geschichte: Annette Langen Bilder: Constanza Droop
Verlag: Coppenrath (1994)
ISBN: 978-3-8157-1100-2
Alter: ab 4
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Kommentar:
Vor zehn, zwanzig Jahren traf man auf vielen Bahnsteigen auf einen Felix-Rollkoffer. Inzwischen ist das selten geworden, obwohl die Qualität der Felix-Reiseutensilien erste Klasse war. Beweis: meine eigene Felix-Reisetasche ist mindestens 25 Jahre alt, begleitet mich auf jeder meiner Reisen und ist immer noch wie nigelnagelneu. Und genauso gut und bewährt ist die Idee, traurige Kinder, die ihr Lieblingskuscheltier verloren haben damit zu trösten, davon zu erzählen, was dieser kleine Begleiter in der Trennungszeit erlebt. Doch die Krönung elterlicher Fürsorge ist es, wenn plötzlich Briefe kommen, ganz normal mit der Post, idealerweise von unterschiedlichsten Adressen, so wie die „Briefe von Felix‘“, dem kleinen Hasen, der bei der Urlaubsrückreise versehentlich das falsche Flugzeug bestiegen hat. Da kann man gar nicht mehr weinen, denn es ist so aufregend, was Felix unterwegs erleben und lernen darf. Natürlich ist er ständig bestrebt, so schnell wie möglich wieder nach Hause zu kommen, wären da nicht die Fellmützen der Palastwachen in London, der Eifelturm in Paris und die Katzen in Rom, und dann gar die Elefanten in Afrika und, und, und…Aber dann, glücklicherweise steht Weihnachten vor der Tür … und Felix auch.
Diese Geschichte ist vermutlich viele viele Jahre alt. Liebende Eltern haben sie zu allen Zeiten erzählt, in allen Kulturen in unterschiedlichsten Rahmenhandlungen. Auch von Franz Kafka kennen wir eine entsprechende Erzählung: Er tröstete eine kleine Freundin, deren Puppe auf Reisen ging mit „deren“ Briefen. Felix ist also nicht der Einzige, aber er ist für alle Kinder ein sehr guter Freund.
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